Coworking & die Potenziale in Pendlerstädten

Lüneburg ist Pendlerstadt. Laut einer Statistik pendelten 9.459 Berufstätige im Jahr 2010 vom Wohnort zur Arbeitsstätte – überwiegend nach Hamburg. Grund genug für den FREIRAUM, durch die studentische Unternehmensberatung C&C (Contact & Cooperation) eine Zielgruppenanalyse hinsichtlich der Potenziale für Coworking-Angebote in dieser Region durchführen zu lassen. Die Ergebnisse einer Umfrage im Sommer diesen Jahres sind verblüffend:
Rund 84 Prozent der Befragten (Durchschnittsalter liegt bei 36,5 Jahren) sind auf der Suche nach Alternativen zum Pendeln. 43% der Befragten war das Konzept eines Coworking-Spaces schon vor der Umfrage bekannt, während 37 Prozent eine Alternative zum Pendeln suchten, Coworking als Arbeitsplatzkonzept aber noch nicht kannten. Die Erhebung ergab zudem, dass die einfache Fahrt zum Arbeitsplatz durchschnittlich ca. 53 Minuten dauert.
Aufschlussreich für den FREIRAUM als Coworking-Space-Anbieter: ca. 10% der Pendler verfügen
a.) über die persönliche Bereitschaft in alternativen Arbeitsplatzumgebungen zu arbeiten
b.) können dieses Konzept mit dem Beruf- und Tätigkeitsfeld vereinbaren und
c.) besitzen die Vorstellungskraft, dass ein solche (Lösung) – wenn auch nur an vereinzelnden Tagen – durch den Arbeitgeber unterstützt würde.

Neben einer Verringerung des täglichen Aufwand für An- und Abreise (pro Arbeitstag ca. 2 Std.), einer Senkung psychischer und physischer Stressfaktoren könnten nicht zuletzt – z.B. bei Autofahrern – die Fahrtkosten für das Pendel gesenkt werden.

Wir sind gespannt, ob wir zukünftig die Personengruppe von rund 950 Pendlern gezielt ansprechen und erreichen können.

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